Nautik-Trainer

Unterwegs: Funk, Wache, Berufsschifffahrt, Sturm

Funk statt Handy

Flaggensignale regelt das „Internationale Signalbuch“ (BSH). Funk ist heute unverzichtbar – untereinander, mit der Berufsschifffahrt, den Verkehrs- und Revierzentralen und im Notfall. Das Mobiltelefon ist nur eine Ergänzung:

Nautischer Informationsfunk (NIF) binnen

Für Funk mit Schleusen und für nautische Informationen gibt es den Verkehrskreis „Nautische Information“ (Schiff–Land), auch für Sportboote. Die Kanäle stehen auf UKW-Tafelzeichen am Ufer und im Handbuch Binnenschifffahrtsfunk. Revierzentralen senden zu festen Zeiten und nehmen Notrufe entgegen.

Funk auf See und Verkehrssicherung

Nautische Warnnachrichten

GMDSS – Seenot- und Sicherheitsfunk

Wache und Ausguck

Schiffstagebuch

Rücksicht auf die Berufsschifffahrt

Marinefahrzeuge

Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge (HSC)

HSC fahren über 30 kn, haben aber keine Sonderrechte. Worauf Sportschiffer achten sollten:

Sichere Geschwindigkeit

Immer so schnell, dass man rechtzeitig stoppen kann – passend zu Verkehr, Revier und Wetter. Hoher Wellenschlag bringt Boote im Hafen oder im Päckchen in Gefahr. Tempolimits beachten.

Sturm

Bei Sturm oder Sturmwarnung im Hafen bleiben. Erwischt es einen unterwegs – das Boot hält meist mehr aus als die Crew:

Einpickpunkte: Strecktaue oder Gurtbänder an Deck (gehören zur Standardausrüstung), außerdem Cockpit (schon vom Niedergang aus erreichbar), Steuersäule für den Rudergänger, Mast und ausreichend große Augbolzen.

Ohne ausreichende seemännische Kenntnisse und praktische Erfahrung sollte man keine Seegebiete befahren.