Hochwasser, Niedrigwasser, Tidenhub, Steig- und Falldauer.
Eigene Grafik: eine Tide von Niedrigwasser zu Niedrigwasser mit den wichtigsten Größen.
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Hochwasser (HW) | höchster Wasserstand einer Tide beim Übergang vom Steigen zum Fallen |
| Niedrigwasser (NW, engl. LW) | niedrigster Wasserstand beim Übergang vom Fallen zum Steigen |
| HW- und NW-Höhe | Höhe der Gezeit bei Hoch- bzw. Niedrigwasser über Kartennull |
| Flut, Steigdauer (SD) | Steigen des Wassers vom Niedrigwasser zum folgenden Hochwasser und die Zeit dafür |
| Ebbe, Falldauer (FD) | Fallen des Wassers vom Hochwasser zum folgenden Niedrigwasser und die Zeit dafür |
| Tidenstieg, Tidenfall | Betrag, um den das Wasser während der Flut steigt bzw. während der Ebbe fällt |
| Tidenhub | Höhenunterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser einer Tide, genau genommen das Mittel aus Tidenstieg und Tidenfall. Für Höhenrechnungen verwendet man immer den Stieg bzw. Fall des betreffenden Abschnitts, also HW-Höhe minus zugehörige NW-Höhe (in den ATT-Formeln „Range“). |
| Tide | eine Flut mit der folgenden Ebbe, also von Niedrigwasser zu Niedrigwasser |
| Höhe der Gezeit (H) | Wasserstand über Kartennull zu einem bestimmten Zeitpunkt Z |
| Stauwasser (Kentern) | kurze Zeit, in der der Gezeitenstrom seine Richtung wechselt und kaum strömt. Wann das geschieht, ist ortsabhängig: Stromkentern und Hoch- bzw. Niedrigwasser können zeitlich deutlich auseinanderliegen (siehe Lerneinheit 9). |
Alle Grafiken: eigene Darstellungen von Nautik-Trainer. Übungswerte erfunden, nicht zur Navigation. Prüfungsangaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Unterlagen des Prüfungsausschusses.