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1.Was versteht man unter relativer Feuchte und Taupunkt?
Relative Feuchte: tatsächlicher Wasserdampfgehalt im Verhältnis zum bei dieser Temperatur höchstmöglichen, in Prozent. Bei 100 % ist die Luft gesättigt. Taupunkt: die Temperatur, auf die die Luft abkühlen muss, damit Sättigung eintritt.
2.Wie kann Luft zur Sättigung kommen? Je ein Beispiel aus Nord- oder Ostsee.
3.Wie entsteht Strahlungsnebel, und warum ist er für Sportboote wichtig?
In klaren, windschwachen Nächten kühlt die bodennahe Luft über Land unter den Taupunkt ab. Der Nebel liegt morgens in Flussmündungen, Häfen und engen Fahrwassern und kann mit leichtem ablandigem Wind auf See treiben. Er löst sich meist im Laufe des Vormittags auf.
4.Wie wird die Seegangshöhe in europäischen Wetterberichten angegeben, und womit müssen Sie rechnen?
Als signifikante (kennzeichnende) Wellenhöhe H1/3 in Metern, dem Mittel aus dem höchsten Drittel der Wellen. Einzelne Wellen können etwa doppelt so hoch sein.
5.Was ist Kreuzsee, und wo tritt sie auf?
Überlagerung von Wellen aus verschiedenen Richtungen. Wellenhöhen können sich addieren, die Seen werden steil und brechen, ohne klare Laufrichtung. Typisch: Windsee und Dünung, vor und hinter Kaltfronten, Okklusionen und Trogachsen bei schnell drehendem Wind, und in Lee von Inseln und Bänken.
6.Welcher gefährliche Wind tritt in der Adria auf, und wodurch entsteht er?
Die Bora: ein kalter, böiger Fallwind aus NE bis NNE vom Balkangebirge. Ursache ist hoher Druck über Mittel- oder Osteuropa und tiefer Druck über dem Mittelmeer. Im Winter am gefährlichsten und am längsten (großer Temperaturunterschied zwischen kaltem Hinterland und warmem Meer); im Sommer kürzer, aber ebenfalls heftig.
7.Wie unterscheiden sich antizyklonale und zyklonale Bora, und wie kündigen sie sich an?
8.Welche Wolkenstockwerke unterscheidet man in mittleren Breiten?
Tiefe Wolken etwa 0 bis 2 km, mittelhohe etwa 2 bis 7 km, hohe etwa 5 bis 13 km (überlappend). Cumulonimbus reicht von tief bis hoch.