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Hausboot verhakt sich beim Schleusen (England)

Blick von oben auf das Heck eines Hausboots in einer engen Schleusenkammer.
Das Heck des Hausboots liegt auf der Schleusenschwelle auf, während das Wasser abläuft. Quelle: Marine Accident Investigation Branch, Safety Digest 1/2021, © Crown Copyright, lizenziert unter der Open Government Licence v3.0 (verkleinert).

Ausgangslage: Eine Familie machte zum ersten Mal Urlaub auf einem gemieteten, 20 Meter langen Hausboot auf einem englischen Kanal. Am zweiten Tag durchfuhren sie mehrere Schleusen erfolgreich.

Unfall: In einer weiteren Schleuse öffneten sie die Schütze des unteren Tors, damit das Wasser ablaufen konnte. Das Boot trieb dabei zum oberen Tor und sein Heck blieb auf der unter Wasser liegenden Schleusenschwelle (der „Cill“) hängen. Während das Wasser weiter sank, tauchte der Bug immer tiefer ein.

Das Hausboot mit vollständig unter Wasser gedrücktem Bug in der Schleusenkammer.
Wenig später ist der Bug komplett unter Wasser gedrückt. Quelle: MAIB, Safety Digest 1/2021, © Crown Copyright, lizenziert unter der Open Government Licence v3.0 (verkleinert).

Ein Familienmitglied an Land schloss sofort die Schütze wieder, doch der vordere Teil des Bootes war da schon vollständig geflutet. Die Vermietfirma wurde informiert, die Familie wurde kurz danach von Bord geholt. Ein spezialisiertes Bergungsunternehmen holte das Boot einige Stunden später aus der Schleuse.

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