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Kentern an einer Hafenbarre mit drei Toten (Neuseeland, 2021)

Ein offenes Angelboot mit Außenbordmotor am Steg, wie es beim Unfall verwendete Bootstyp.
Ein Boot desselben Typs wie das verunglückte Fahrzeug. Foto: Transport Accident Investigation Commission (TAIC), lizenziert unter CC BY 4.0 (verkleinert).

Ausgangslage: Vier Personen fuhren mit einem 5,5 Meter langen offenen Angelboot zum Fischen vor die Mündung eines großen Hafens. Auf dem Rückweg musste die Mündung über eine gefährliche Sandbarre passiert werden, die bei bestimmten Wind- und Wellenbedingungen brandet.

Unfall: Der Bootsführer wählte den Weg über die Barre statt der sichereren, tieferen Fahrrinne. Dort trafen große Brecher das Boot, der Motor fiel aus, das Boot drehte sich quer zur See, lief voll und kenterte. Drei der vier Personen ertranken, eine wurde gerettet.

Luftaufnahme der Hafenmündung mit breiter Brandungszone an der Sandbarre.
Luftaufnahme der Hafenmündung mit der Brandungszone an der Barre. Foto: TAIC, lizenziert unter CC BY 4.0 (verkleinert).
Blick von einem Leuchtturm auf die Hafenmündung mit Wellen an der Barre.
Blick vom Leuchtturm auf die Barre, etwa 45 Minuten vor dem Unfall aufgenommen. Foto: Isabelle Saull, veröffentlicht von TAIC, lizenziert unter CC BY 4.0 (verkleinert).
Die Untersuchung stellte fest, dass Alkohol beim Bootsführer die Urteilsfähigkeit beeinträchtigte. Die getragenen Rettungswesten boten teils nicht genug Auftrieb für die Bedingungen, und das Boot selbst hatte zu wenig Reserveauftrieb, um nach dem Kentern an der Oberfläche zu bleiben.
Drei aus dem Wasser geborgene Rettungswesten nebeneinander.
Die bei der Suche geborgenen Rettungswesten. Foto: TAIC, lizenziert unter CC BY 4.0 (verkleinert).

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