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Charter- und Ausbildungsyacht: Großschot ausgerauscht

Zu Beginn einer Ausbildungsreise löste sich nach einer Wende die Großschot bis zum Mast. Bootsführer und Stellvertreter gingen ungesichert nach vorn, um sie zu klarieren. Auf dem Rückweg stürzte der Stellvertreter über Bord. Mitsegler hielten ihn an der Weste an der Bordwand fest, doch beim Hochziehen rutschte die Weste über seinen Kopf. Eine klappbare, nicht am Rumpf befestigte Badeleiter ließ sich nicht richtig montieren, ein Gelenk brach. Der Bootsführer, der sich am Achterstag gesichert hatte, ging ebenfalls über Bord und kam nur mit Mühe zurück. Der Verunfallte trieb ab, ohne Bewusstsein. Der Notalarm wurde einer nicht ausgebildeten Person überlassen, Notsignale wie Dauerton, Leuchtrakete oder Rauchsignal wurden nicht eingesetzt. Ein Fischkutter stellte schließlich eine Leinenverbindung her.

Gemeinsam ist den meisten Fällen: Eine kurze, scheinbar harmlose Arbeit an Deck, keine Sicherung, keine Weste und kein geübter Ablauf für die Rettung. Wer diese vier Lücken schließt, verhindert die meisten dieser Unfälle.
Gemeinsam ist den meisten Fällen auf dieser und den benachbarten Seiten: eine kurze, scheinbar harmlose Arbeit an Deck, keine Sicherung, keine Weste und kein geübter Ablauf für die Rettung. Wer diese vier Lücken schließt, verhindert die meisten dieser Unfälle.