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Einhandsegler bei Nacht auf der Kieler Förde

Wer allein an Bord ist, kann sich nicht selbst retten. Fällt niemand sonst ins Wasser, fährt die Yacht ohne Steuermann weiter. Das Ziel muss deshalb lauten: gar nicht erst über Bord gehen.

Ein Einhandsegler verließ im November kurz nach ein Uhr nachts einen Sportboothafen. Irgendwann fiel er ins Wasser, die Yacht segelte allein weiter und lief in der Nähe einer Lotsenstation auf Grund. Er wurde nach einer umfangreichen Suche leblos geborgen. Ein Relingsdraht war gebrochen. Seine automatische Weste hatte ausgelöst und hielt den Kopf über Wasser, hatte aber keinen Spritzschutz. Möglicherweise ertrank er durch die Gischt.