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Brand im Maschinenraum und Untergang

Eine Motoryacht mit einem Ehepaar an Bord meldete Rauch im Maschinenraum. Nach dem Abstellen der Motoren kam es zu einem Wassereinbruch, den die Lenzpumpen nicht bewältigten. Das Paar stieg auf eine herbeigerufene Segelyacht um und wurde später vom Seenotrettungskreuzer BERLIN übernommen, die havarierte Yacht füllte sich mit Wasser und wurde später verschrottet. Hauptursache war eine fehlende Überwachung des Kühlwasserdurchflusses beziehungsweise der Abgastemperatur hinter der Wassereinspritzung. Den Untergang begünstigten eine Abgasleitung ohne Schwanenhals oder Rückschlagklappe und ein fehlender Bilgenalarm.

Der orangeweiße Seenotrettungskreuzer BERLIN liegt vor Kiel-Holtenau.
Der Seenotrettungskreuzer BERLIN, hier vor Kiel-Holtenau, übernahm das Ehepaar von der Segelyacht. Foto: „BERLIN (SAR) vor Kiel-Holtenau“ von Eduard47, lizenziert unter CC BY-SA 4.0 (verkleinert).

Nach diesen Fällen soll eine geplante Änderung der Brandschutznorm bei allen kleinen Wasserfahrzeugen eine Kontrolle des Kühlwasserflusses vorschreiben.