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Angelfahrt mit dem Motorboot: Wasser unbemerkt im Boot

Sechs Personen fuhren zum Dorschangeln vor Rügen. Nur der Eigner hatte Motorbooterfahrung, eine Einweisung gab es nicht, Rettungswesten trug niemand. Die meisten Angler standen auf einer Seite in der Plicht, das Boot krängte. Über eine nachträglich vom Eigner in die Bordwand geschnittene Lenzöffnung, die nur eine Gummilippe verschloss, lief unbemerkt Wasser ein. Zusätzlich drang Wasser über die Plattform am Heck in den Motorraum. Die Hecklastigkeit bemerkte man erst nach einer Stunde. Die Bordelektrik war da bereits ausgefallen und der Motor nicht mehr startbar. Das Boot kenterte. Alle wurden gerettet. Danach baute der Eigner eine Rettungsinsel ein und versah die Lenzöffnungen mit verschließbaren Ventilen.